Kündigung Hamburg

Dauerschuldverhältnisse wie ein Arbeitsverhältnis lassen sich namentlich durch Kündigung, damit durch einseitiges Rechtsgeschäft beenden. Die Parteien können durch ordentliche und außerordentliche Kündigung das Vertragsverhältnis beenden. Sowohl der Arbeitgeber als auch der Arbeitnehmer können das Arbeitsverhältnis kündigen.


Was müssen Arbeitgeber bzw. Arbeitnehmer bei der Kündigung beachten?

Der Arbeitnehmer muss grundsätzlich, soweit keine anwaltliche Vertretung vorliegt, die Kündigung höchstpersönlich in der Form des § 623 BGB aussprechen. Der Arbeitgeber kann sich, soweit es sich nicht um eine Einzelfirma ohne vertretungsbefugte Mitarbeiter handelt, durch berechtigte Personen vertreten lassen. Rechtsgeschäftlich vertretungsberechtigt sind mitunter:

  • der AG-Vorstand
  • der Geschäftsführer
  • der Prokurist oder ein Handlungsbevollmächtigter
  • ein Personalleiter (Leiter Human Ressources)
  • in Einzelfällen auch Personalsachbearbeiter

Was ist außerdem zu berücksichtigen?

Anwalt und Fachanwalt für Arbeitsrecht aus Hamburg Heiko Hecht empfiehlt grundsätzlich die Beifügung einer Originalvollmacht. Fehlt diese, kann dies den Kündigungsempfänger zur Zurückweisung der Kündigung nach § 174 BGB mit der Folge der Unwirksamkeit der Kündigung berechtigen.


Fristen und der Zugang der Kündigung

Beide Vertragsparteien haben im Regelfall Kündigungsfristen einzuhalten, die von verschiedenen Faktoren abhängen. Sofern arbeits- oder tarifvertraglich keine anderen Konditionen festgehalten sind, greifen die gesetzlichen Bestimmungen nach BGB §622. Ein besonderes Problem im Zusammenhang mit den Fristen ist der Zugang einer Kündigung. Im Falle einer persönlichen Übergabe des Schreibens ist dieser Problemfall hinfällig. Doch was ist, wenn der Kündigungsempfänger gar nicht anwesend – weil z. B. im Urlaub – ist? Rechtsanwalt Heiko Hecht und sein Team beraten Sie gerne.


Bei arbeitsrechtlicher Kündigung den Anwalt einschalten

Es ist in vielerlei Hinsicht sinnvoll, im Rahmen von Kündigungen einen Anwalt zu kontaktieren. Dabei ist unerheblich, ob es um die Planung weiterer Vorgehensweisen bei Erhalt einer Kündigung geht, oder ob ein Kündigungsschreiben aufgesetzt werden soll. Ist die Kündigung formal in Ordnung? Wurden die Kündigungsfristen eingehalten? Aus welchem Grund wurde gekündigt? Wurde der Betriebsrat angehört? Greift der Sonderkündigungsschutz?

Wie Sie sehen, gibt es viele Feinheiten zu berücksichtigen. Die hier genannten Fragestellungen decken lediglich einen Teil der zu beachtenden Faktoren ab, die mit einer Kündigung einhergehen. Die Hamburger Rechtsanwälte Hecht & Kollegen raten insbesondere auch Arbeitnehmern, sich mit der Kanzlei in Verbindung zu setzen, wenn diese zu kündigen gedenken. Da es um einen vorübergehenden (finanziellen) Einschnitt in den Lebensalltag handelt, will dieser Schritt wohl überlegt und geplant sein.


 
hmbg-hcht 2018-12-12 wid-125 drtm-bns 2018-12-12
Kontakt
Haben Sie Fragen? Nehmen Sie gerne unverbindlich Kontakt mit uns auf:

Telefon Rechtsanwalt Hamburg+49 40 / 300 68 71 0
E-Mail Fachanwalt Hamburgmail@kanzlei-hecht.de
Anfahrt Anwalt HamburgAnfahrt

Rückrufservice