Mobbing am Arbeitsplatz

Wo fängt Mobbing eigentlich an? Mobbing äußert sich in vielen oftmals unterschwelligen Sichtweisen. Fühlen Sie sich von Ihren Kollegen oder von Ihrem Chef schikaniert? Werden Sie vielleicht sogar beleidigt? Haben Sie das Gefühl, Sie müssen immer nur die unbeliebten Aufgaben erledigen und keiner hilft Ihnen? Das alles fällt unter Mobbing. Im Grunde genommen bedeutet Mobbing, dass ständige drängen einer Person in eine unterlegene Position.

Auch kleine Situationen, wie nicht über wichtige Dinge informiert oder einfach ignoriert werden, fallen in den Bereich des Mobbings. Leider denken viele Arbeitnehmer sie kämen gegen diese seelische Gewalt nicht an. Dies stimmt aber nicht, als Fachanwalt für Arbeitsrecht kann ich Ihnen dabei helfen, dagegen vorzugehen.

Abgrenzung zu Diskriminierung nach dem AGG

Um Diskriminierungen abzugrenzen und zu lokalisieren gibt es ein allgemeines Gleichbehandlungsgesetz oder auch Antidiskriminierungsgesetzt (AGG) genannt. Ziel des Gesetzes ist Personen rechtlich gegen Ausgrenzung und Isolierung zu schützen.

Das allgemeine Gleichbehandlungsgesetz sieht vor, keine Unterschiede im Geschlecht, der Ethnien, der Religion, des Alters, einer Behinderung oder der sexuellen Identität zu bilden.

Mobbing hingegen ist nicht gesetzlich gesondert geregelt. Es muss über einen längeren Zeitraum existent sein, damit rechtliche Konsequenzen greifen. Denn laut des Grundgesetzes hat jeder Mensch das Recht auf körperliche und seelische Unversehrtheit. Dies gilt natürlich auch auf dem Arbeitsplatz, infolgedessen ist der Arbeitgeber durch das vertragliche Arbeitsverhältnis zur Fürsorge verpflichtet. Wenn der Arbeitgeber dieser Pflicht nicht nachkommt, oder Sie sich als Arbeitnehmer nicht ausreichend ernstgenommen fühlen, rate ich Ihnen einen Beratungstermin bei einem Anwalt für Arbeitsrecht aufzusuchen.

Interne Streitigkeiten und Mobbing

Meinungsverschiedenheiten gibt es häufig auch am Arbeitsplatz, deshalb ist nicht direkt immer von Mobbing auszugehen. Treten aber persönliche Belangen in die Streitigkeit sollten diese direkt mit dem Kontrahenten geklärt und unterbunden werden. Verhaltensweisen, die auf Mobbing hindeuten sind beispielsweise Beleidigungen, üble Nachrede, unangemessene Kritik sowie Missachtung. Aus rechtlicher Sicht hat der Arbeitgeber die Pflicht, nach einer Beschwerde des Opfers, die Unterlassung bzw. die Verhinderung des Mobbings zu veranlassen.

Vorerst sollten Sie ein klärendes Gespräch mit dem/der Arbeitskollegen/in aufsuchen, in dem Sie Ihre Probleme und Beanstandungen nennen und Sie ihn/sie bitten diese zu unterlassen. Bei fortlaufenden Mobbingvorfällen kontaktieren Sie am besten einen Fachanwalt für Arbeitsrecht. Ein erfahrenes und kompetentes Fachanwaltsteam für Arbeitsrecht in Hamburg finden Sie genau hier.

Auswirkungen auf Betroffene

Mobbing-Opfer sind unmotivierter und unkonzentrierter auf der Arbeit. Demnach sind sie häufig von Schlafstörungen, Nervosität und Depressionen in dieser Stresssituation geplagt. Wegen dieser Schäden kann das Opfer unter Umständen Schadensersatz wie auch Schmerzensgeld verlangen, im Extremfall ergibt sich sogar dauerhafte Arbeitsunfähigkeit. Als Nachweis sollte Sie sich in ärztliche Behandlung begeben und Hilfe von einem Fachanwalt für Arbeitsrecht in Anspruch nehmen. Gerne stehen wir Ihnen als Anwälte für Arbeitsrecht in unserer Kanzlei in Hamburg beratend zur Seite.

Anwalt Mobbing Hamburg – Kompetente Beratung durch einen Fachanwalt

Das Thema Mobbing wird in keinem Gesetzestext explizit erwähnt, allerdings gibt es Möglichkeiten, das persönliche Recht mit Hilfe eines Anwalts für Arbeitsrecht durchzusetzen. Sollten Sie sich in dieser Situation wiederfinden, wenden Sie sich an die Rechtsanwälte der Kanzlei Heiko Hecht & Kollegen.

 
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