Sozialplan

Rechtsanwälte und Fachanwälte in Hamburg

Wenn Arbeitgeber betriebliche Umstrukturierungen planen, geht dieser Schritt meist mit wirtschaftlichen Einschnitten für einen oder mehrere Arbeitnehmer einher. Vorher nötige Arbeitsplätze werden plötzlich entbehrlich und nicht immer können Angestellte – ggf. mittels Änderungskündigung – an anderer Stelle beschäftigt werden. Um diese Nachteile ein stückweit abzumildern, werden zwischen Arbeitgeber und Betriebsrat regelmäßig schriftliche Einigungen in Form eines Sozialplans getroffen. Der Sozialplan enthält Regelungen darüber, über welchen Zeitraum und in welchem Umfang die Betriebsänderung erfolgen soll und wie die betroffenen Arbeitnehmer zu entschädigen sind. Vielfach ist es sinnvoll, hierbei professionelle Hilfe von erfahrenen Rechtsanwälten in Anspruch zu nehmen.

Zwar gibt es keine Fachanwälte für Betriebsverfassungsrecht, aber Fachanwälte für Arbeitsrecht sind im Regelfall die besten Ansprechpartner für Belange rund um das BetrVG. In der Kanzlei Hecht & Kollegen aus Hamburg stehen Ihnen gleich 3 erfahrene Fachanwälte für Arbeitsrecht zur Verfügung.

Was genau enthält ein Sozialplan?

Eine pauschale Nennung von konkreten Regelungen macht an dieser Stelle wenig Sinn. Sozialpläne werden immer unter Berücksichtigung der individuellen Problemstellung und durchzuführenden Betriebsänderungen erarbeitet. Letztlich entscheiden Betriebsrat und Arbeitgeber (sowie ggf. auch ein beauftragter Rechtsanwalt) über die Inhalte.

Liegt die Betriebsänderung darin, die Betriebsstätte(n) in eine andere Stadt zu verlegen, wird ein entsprechender Sozialplan schwerpunktmäßig Themen wie Fahrtkostenerstattung oder Beihilfen für Umzüge umfassen. Denn die grundlegende Beschäftigungssituation ändert sich ansonsten nicht. Kommt es jedoch zu gravierenderen Änderungen wie dem Wegfall von Arbeitsplätzen, wird das arbeitsrechtliche relevante Thema der Abfindung in den Vordergrund rücken. In solchen Fällen existiert dann auch tatsächlich ein durchsetzbarer Rechtsanspruch auf eine Abfindung, was bei einer "klassischen" Kündigung eben nicht zwingend gegeben ist.

Leitende Angestellte aufgepasst!

Die in einem Sozialplan definierten Ausgleichsleistungen gelten nicht zwingend auch für leitende Angestellte. Diese können, aber müssen nicht miteinbezogen werden. Wenn Sie also Arbeitnehmer mit leitender Funktion sind, sollten Sie bei betrieblichen Änderungen besondere Vorsicht walten lassen. Da Sie in einer solchen Position auch in unter die Arbeitnehmer-Interessenvertretung durch den Betriebsrat fallen, sollten Sie sich notfalls an anderer Stelle Hilfe suchen. Gerne stehen wir – die Rechtsanwälte und Fachanwälte Hecht, Sahling und Wieprecht aus Hamburg – Ihnen beratend zur Seite.

Hilfe beim Thema Sozialplan? Jetzt Kontakt aufnehmen!

Wie bei praktisch allen Themenbereichen des Arbeitsrechts, ist es für alle Beteiligten sinnvoll, sich frühzeitig Hilfe von erfahrenen Spezialisten zu holen. Der Erfolg oder Misserfolg eines arbeitsrechtlichen oder betriebsrechtlichen Vorhabens ist maßgeblich von guter Planung und Verhandlungsgeschick abhängig. Ein sauber ausgearbeiteter Sozialplan, der allen beteiligten Parteien gleichermaßen gerecht wird, ist eine wichtige Basis, um etwaigen Streits vorzubeugen. In Zusammenarbeit mit hochqualifizierten Anwälten bzw. Fachanwälten für Arbeitsrecht, die die Interessen beider Vertragsparteien kennen, steht betrieblichen Änderungen und dazugehörenden Sozialplänen meist nichts mehr im Wege.

Ob Arbeitnehmer bzw. leitender Angestellter, Arbeitgeber oder Betriebsrat – nehmen Sie gerne jederzeit Kontakt zu unserer Kanzlei in Hamburg auf!

 
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